#204 Der Moment, in dem ich von einer Zusammenarbeit mit der PR-Agentur abraten würde.
Du suchst eine PR-Agentur für deinen Release und hast drei Angebote vor dir liegen. Entscheidest du dich für das mit den größten Namen im Portfolio? Bitte nicht. Und genau darum geht es in dieser Folge.
Wenn du deinen Release planst, begegnet dir früher oder später dieser eine Satz, laut oder leise, von anderen oder aus deinem eigenen Kopf: »Die Agentur hat schon für die und die gearbeitet, dann kriegt sie das für mich auch hin.«
Dieser Satz kostet Musikerinnen* Zeit, Geld und Pressestimmen. Denn er schneidet genau das ab, was eigentlich passieren müsste: eine ehrliche Prüfung, ob diese Zusammenarbeit im Alltag trägt und nicht nur auf dem Papier gut aussieht.
In dieser Folge erkläre ich dir, warum Referenzen kein Qualitätsbeweis sind, warum die Reaktionszeit im Erstkontakt der unterschätzteste Hinweis in der Zusammenarbeit mit einer PR-Agentur ist und woran ich im Gespräch höre, ob jemand deine Musik wirklich verstanden hat. Ich nehme eine Musikerin* aus meinem Record Release Mentoring als Beispiel, deren Promoterin* kurz vor dem Release abgetaucht ist, und zeige dir, was Monate vorher schon sichtbar war (und warum niemand darüber spricht).
Das sind deine 3 Learnings aus der Folge:
✓ Referenzen sind kein Qualitätsbeweis, sondern eine Momentaufnahme: Frag nicht, was funktioniert hat, sondern wie gedacht und geplant wurde, bevor es funktioniert hat.
✓ Ein zäher Erstkontakt wird nicht besser, er wird teuer: Wenn du schon im Kennenlernen das Gefühl hast zu stören, wird sich das in der heißen Releasephase nicht drehen.
✓ Eine Agentur, die sich selbst nicht positionieren kann, positioniert auch dich nicht: Wer alles für alle anbietet, hat für dein Album keine eigene Erzählung.
Willst du mit deiner Musik Geld verdienen und bist bereit, in deine Karriere zu investieren? Dann schreib mir eine E-Mail an imke@raketerei.com. Ich lade dich zu einem kostenfreien Kennenlerncall ein — wir gucken gemeinsam, wie ich dich unterstützen kann, deinen nächsten Release so zu planen, dass er auch Berichterstattung und Umsatz bringt.