Hi! Ich bin Imke Machura und Gründerin von RAKETE…
00:00:09: Ich hatte auch irgendwie so einen Bedürfnis,
00:00:10: das richtig
00:00:11: zu machen damit es eben nicht einfach irgendwo im digitalen Ether auf einer Streaming-Plattform verschwindet sondern dass ist eben auch das Ziel erreicht was ich möchte und zwar Menschen damit erreichen.
00:00:24: Was mir am besten daran getan hat ist dass diese ganzen Punkte die irgendwie immer in so meinem Hirn rumgegeistert sind auf einmal sichtbar waren.
00:00:34: So sagen wir pack das jetzt an und es wird nicht leicht.
00:00:37: da werden Höhen und Tiefen kommen aber ich mach das!
00:00:39: Das war für mich ganz persönlich der größte Erfolg.
00:00:41: glaube
00:00:42: Hi und herzlich willkommen zum Podcast von Raketerei!
00:00:54: Ich bin Imke, Gründerin
00:00:56: Mentorin
00:00:57: Ideengeberin Partnerin in Crime.
00:01:00: Ich unterstütze Musikerinnen dabei sich eine unabhängige selbstbestimmte
00:01:05: und
00:01:05: profitable Karriere in der Musikbranche aufzubauen.
00:01:09: Für mich geht es darum dass sich jede Musikerin die Karrieren erschafft die zu ihrem ganz individuellen Lebensentwurf passt.
00:01:17: Daher beantworte ich in meiner Podcast-Serie Zentrale
00:01:20: Fragen
00:01:21: zur Musikbranche, mache auf Mechanismen aufmerksam die Sichtbarkeit und Wachstumfördern.
00:01:27: Ich empaure Unvernetze!
00:01:30: Racketterei ist ein Räuberleiter für Musikerinnen in
00:01:33: der Musikbranche.
00:01:42: Hey Kati, schön dass du da bist.
00:01:44: Hallo liebe Impke, schön das ich da sein darf.
00:01:47: Ja total gerne denn du Kati Du hast in meinem Record Release Mentoring-Programm gesessen und wir haben zusammen an deinem Album gearbeitet, wir haben an Förderanträgen gearbeitet.
00:01:59: Wir haben an Social Media gearbeitet – am Newsletter!
00:02:02: An all dem was rund um so ein Record Release notwendig und wichtig ist damit die Musik auch gehört wird.
00:02:10: Und ich habe dich eingeladen dass du von deinen Erfahrungen erzählst.
00:02:15: Aber bevor du einsteigen kannst und loslegen kannst, stelle dich mal vor, sag uns mal wer bist Du?
00:02:22: Und was machst
00:02:23: Du?".
00:02:24: Also hallo auch in die Hörerinnenrunde!
00:02:26: Mein Name ist Cathy ich bin Sängerin, Komponistin, Arrangerin und Gründerin der Band Sanoyee und ich lebe im Köln.
00:02:33: Meine Band ist ein Septet.
00:02:34: das besteht aus Gesang, Trompeten, Tenorsachsophon, Posaune, Klavier, Kontrabass und Schlagzeug und wir machen Indie Jazz und Neosoul.
00:02:42: Das ist mein Hauptprojekt und da habe ich jetzt letztes Jahr bei ihm geteilgenommen.
00:02:47: Ja, voll!
00:02:48: Und auch wenn du immer so von diesem Sex-Ted sprichst und von dieser Menge an Menschen die du da quasi händelst, nimm uns nochmal einen Schritt weiter mit rein.
00:02:59: also ich hab dein Album ja gehört Und du hast es ja auch musikalisch beschrieben, aber gib mir dann noch mal eine Referenz an die Hand.
00:03:06: Dass ich weiß, wenn ich jetzt gleich in den nächsten CD-Shop gehe, dass ich weiß was mich erwartet, wenn Ich mir deine CD aus dem Regal greife?
00:03:15: Ja, ich glaube am besten kann man das beschreiben mit Künstlerinnen, die mich total begeistern und das sind vor allem so die junge Amy Winehouse, hey, das Coyote mit der Sängerin Napalm, Jonny Mitchell, Lianne Lavas... ...und ja, die habe ich einfach ganz viel gehört während ich das Album geschrieben habe!
00:03:30: Das ist so ne Mischung aus Ziemlich ehrlichen Texten tatsächlich, die aber auch Traumatisches manchmal auch witzig verpacken mit einer coolen Bläserlein dahinter und einem Groove.
00:03:40: Und ja es ist eigentlich eine sehr positive Musik, aber inhaltlich hat sie schon in sich.
00:03:46: In welcher Phase deines Lebens hast du das Album geschrieben?
00:03:50: Ich habe das am Ende meines Studiums geschrieben.
00:03:52: dafür hab ich auch die Band gegründet.
00:03:54: man muss ja also ich habe Jazzgesang studiert und am ende des Studiums macht man ein Abschlusskonzert mit der eigenen Musik Und das war die eigene Musik, die ich geschrieben hab.
00:04:03: Manche Songs sind schon echt alt.
00:04:04: Da war ich Anfang zwanzig, würde ich sagen.
00:04:07: Aber ich habe kontinuierlich immer weitergeschrieben.
00:04:09: und ja ... Das sind einfach Songs aus meinem Leben, die erzählen von Erfahrungen, die mich geprägt haben zwischenmenschlich generell.
00:04:17: Ja, es ist ein sehr ehrlicher Einblick in meinen Kopf.
00:04:21: War dir damals, als du dieses Abschlusskonzert vorbereitet hast, war dir damals schon klar, dass aus diesen Songs ein Album entstehen wird?
00:04:31: Irgendwie ja, denn eigentlich habe ich angefangen Musik zu machen als ich im Kind war.
00:04:35: Der Klassiker und ich hab aber ganz früh angefangen eigene Songs zu schreiben.
00:04:39: das hat mir so viel Spaß gemacht und Ich habe immer mehr davon geschrieben und das war eigentlich auch meine Motivation dann Musik zu studieren.
00:04:45: Und dann habe ich eben Jazz gesang studiert und es war total schön und ich habe super viel gelernt und bin aber erst zum Ende des Studiums wieder eigentlich auf diesen Weg zurückgekommen, dass ich sage ok, ich schreibe wirklich meine eigene Musik und das hat mir so viel Freude bereitet.
00:04:58: Und die Band hat das so toll gespielt, dass es mir dann ziemlich schnell klar war okay?
00:05:03: Das geht irgendwann in Richtung Album!
00:05:07: Jetzt bist du ja, Dostent Studium beendet.
00:05:09: also ihr habt euer Abschlusskonzept gespielt dostent studium beended bis zum, ich sag mal Start des Racketterei Mentoringste.
00:05:17: zwischen lag ja eine gewisse Zeit.
00:05:19: was ist in dieser zeit passiert?
00:05:22: Naja, um das Kind beim Namen zu nennen Corona vor allem.
00:05:25: Das hat ja irgendwie uns alle in der Kulturbranche wahnsinnig beschäftigt und auch ausgebremst viel.
00:05:31: Und also das Album haben wir während der Coronapandemie aufgenommen.
00:05:35: Ich hab währenddessen immer schon wieder versucht auch zu bucken aber für ein Septet war es einfach wahnsinnisch schwer nicht nur wegen der Abstandsregeln sondern auch einfach weil der Kulturbetrieb so angegriffen war.
00:05:46: Es gab sehr wenige Rückmeldungen und wenn es welche gab dann hauptsächlich ... zu groß, also wir sind so groß als Band oder sie haben zu wenig Geld um tatsächlich uns dann zu bezahlen.
00:05:55: Naja und dann lag das Album da und ich hatte irgendwie so ein Lust es eigentlich rauszubringen aber dachte mir wenn ich nicht auf Tour gehen kann Dann bringt's auch nicht so viel weil ich möchte auch dass es unter die Leute kommt.
00:06:08: Also ich wollte nicht dass das Albom so verpufft.
00:06:11: einfach nur digital rausbringen oder als Idee ist zwar wunderbar Aber es geht ja auch darum nach draußen damit zu gehen Und deswegen lag das dann so ein bisschen brach.
00:06:20: Und ich hab auch während der Corona-Pandemie noch als Kulturmanagerin gearbeitet, um eben meinen Lebensunterhalts zu verdienen und das hat natürlich auch sehr viel Zeit in Anspruch genommen.
00:06:29: Dann habe ich mich aber ... Ende vierundzwanzig dafür entschieden, jetzt packen wir's!
00:06:35: Jetzt gehts los!
00:06:36: Genau, und hab mich dann in den ganzen Prozess mit dir zusammen reingestürzt.
00:06:39: Ja voll, begegnet sind wir uns ja im Raketerai Booking Bootcamp.
00:06:42: Da hast du vor mir gesessen und da hab ich schon gedacht die Kati-die-Kati, da entsteht was ganz ganz Tolles.
00:06:48: und dann habe ich das Gespräch zu dir gesucht und so bist du dann ins Jahresgruppenprogramm quasi gekommen in das Record Release Mentoring.
00:06:56: mal so ganz konkret Was würdest Du sagen?
00:06:58: waren damals so die Punkte für dich, bei denen du alleine nicht weitergekommen bist.
00:07:02: Also klar das ist grad schon gesagt naja irgendwie soll das Album auch gehört werden.
00:07:06: aber kannst du so zwei drei Punkte nennen um die es hier so ganz konkret ging?
00:07:11: Ich glaube die größte Hürde vor der ich damals stand war eigentlich dieser riesengroße Aufgabenberg.
00:07:17: also man kriegt das im Studium schon mit was man machen müsste um ein Album rauszubringen oder man hat auch so einen Gefühl dafür.
00:07:23: okay was sind die Punkte an die ich angehen muss?
00:07:26: Machen wir uns nichts vor, wenn man alleine versucht ein Projekt zu organisieren.
00:07:29: Dann ist man nicht nur Bookerin, aber auch Managerin und Promoterin.
00:07:34: Man macht das Konzept.
00:07:35: Es waren einfach so viele verschiedene Dinge, die da vor mir standen.
00:07:40: Ich wusste gar nicht, wo ich anfangen soll, ehrlich gesagt.
00:07:42: Das war eine Mischung aus leichter Beforderungen, aber pro Krastination ein bisschen ... Und kennen wahrscheinlich auch viele der Punkt Selbstzweifel.
00:07:51: und was, wenn's niemand hören möchte am Ende?
00:07:54: Also, ich hatte irgendwie einen Bedürfnis, das richtig zu machen, damit es eben nicht einfach irgendwo im digitalen Etat auf einer Streaming-Plattform verschwindet.
00:08:01: Sondern dass es auch das Ziel erreicht was ich möchte und zwar Menschen damit erreichen.
00:08:06: Genau und ich war einfach ein bisschen ... Nicht planlos ist nicht das richtige Wort aber einfach überfordert und hab mit sehr viel Respekt auf diese Aufgabe geschaut.
00:08:16: Ja total irgendwie.
00:08:17: gerade jetzt wurde das so erzählt's Ich stell mir so einen Volkneuel vor und dass du eigentlich den Anfang von diesem Volknäuel gesucht hast oder?
00:08:25: Das Interessante ist ja auch, da habe ich schon viele Jahre zu dem Zeitpunkt nachgedacht.
00:08:30: Wie mache ich es richtig?
00:08:31: Ich hatte eigentlich schon eine Idee wie sollte das Artwork aussehen und wo würde ich gerne spielen und was sind meine Ziele?
00:08:39: Aber so richtig das zu strukturieren und nach vorne zu gehen und sagen, jetzt mach ich es auch.
00:08:43: Da hat's ein bisschen gehappert.
00:08:44: Und da war ich dann sehr dankbar, dass wir uns an der Stelle getroffen
00:08:47: haben.".
00:08:49: Da kam Racket Three ins Spiel!
00:08:50: Nein Spaß!
00:08:51: Du bist dann ins Gruppenprogramm gekommen und das Record Release Mentoring dieses Jahresgruppenprogramm – das allererste, was sich mit den Musikern ja immer mache ist diese Eins-zu-Eins-Strategiesession in der wir den Anfang des Workneuts suchen.
00:09:07: Okay, jetzt wird das Bild schief aufribbeln.
00:09:11: Man ribbelt glaub ich ein Pullover aus ... Aufdröseln?
00:09:15: Genau!
00:09:15: Wir haben es aufgedröselt und das fand ich ganz spannend bei dir weil das was sich digital gemacht hat also wir haben uns hier hingesetzt und haben mit Post-its eine digitale Timeline gebaut die du eins zu eins zu deren die Wand übertragen hast.
00:09:32: Ja auch Gott ja Ich weiß noch, dieses Session damals war so produktiv.
00:09:36: Weil ich einfach auch mal laut mit jemandem darüber reden konnte was meine Pläne und Ziele sind.
00:09:41: Und als du dann so nach und nach jedes Post-It gefüllt hast bei Miro Digital habe ich mich total gefreut dass es auf einmal visualisierbar geworden ist und ich Auf einmal die Dimensionen abstecken konnte und das war richtig heilsam.
00:09:56: Dann hab' ich aber im Prozess danach gemerkt, ich schau aber nie auf dieses Miroboard drauf So ein physischer Typ, wenn es ums Arbeiten geht.
00:10:03: Und dann habe ich mir das einfach in Post-its als Quartalsplan an meine Wand im Arbeitszimmer geklatscht und war gezwungen da jeden Tag draufzuschauen.
00:10:12: Das hat sehr viel bewirkt tatsächlich!
00:10:16: D.h.,
00:10:16: wer hat man da ganz konkret?
00:10:18: Was hat das mit dir
00:10:18: gemacht?!
00:10:21: Ich hab mich einfach in Anführungszeichen gezwungengesehen, mich damit zu beschäftigen... Also die Wand, an der das hängt.
00:10:28: Die ist gegenüber von der Tür, wenn man ins Arbeitszimmer reinkommt.
00:10:32: Das erste, wenn ich mein Arbeitszimmertest war, hier ist der Plan.
00:10:36: Das möchte ich erreichen?
00:10:37: Was muss ich dafür
00:10:38: tun?".
00:10:39: Es ist sehr konkret geworden was mir am besten daran getan hat, dass diese ganzen Punkte, die im Hirn geistert sind auf einmal sichtbar waren und damit auch angreifbar.
00:10:52: Ich konnte mich darum kümmern, ich konnte sehen was als nächstes vor mir liegt.
00:10:56: Und das hatte so viel konkreter gemacht und mich motiviert auch dran zu bleiben.
00:11:01: Wenn du auf diese Postet geguckt hast, hast du Hürn oder Ängste wahrgenommen?
00:11:08: Auf jeden Fall!
00:11:09: Das ist normal wenn man ein kreatives eigenes Produkt in die Welt hinausbringt.
00:11:16: Es war immer wieder der Punkt okay schaffe ich das alles zeitlich auch Und was muss wann passieren und hab ich das jetzt wirklich richtig sortiert?
00:11:24: Und natürlich auch immer die Angst so ein bisschen dabei, okay.
00:11:28: Was wenn ich das alles mache und es interessiert am Ende niemanden?
00:11:31: Da ist nämlich schon so viel Arbeit auf der musikalischen Seite hineingeflossen.
00:11:35: Ich hatte immer noch ... Obwohl ich wusste, dass ich die richtigen Schritte geh, keine Garantie dafür!
00:11:40: Dass es am Ende in der Öffentlichkeit das Album richtig platziert wird und gehört wird.
00:11:45: Der Wunsch war total da und ich wusst, ich muss mich in die Richtung bewegen aber... Ja, das war in dem Moment immer so ein bisschen schwierig da wirklich auch dran zu glauben.
00:11:54: Das ist klappt!
00:11:55: Mhm ja, verstehe ich und wenn du so... also ich glaube mittlerweile hängt die Posts als aus ... nicht mehr an deiner Wand verläuft.
00:12:04: zum Jahresende hin sind diese ganzen Posts über weniger geworden und habe sich immer mehr zusammengeschoben.
00:12:12: auf jeden Fall sind sie schon im Laufe des Jahres durch Abarbeitung einfach verschwunden aber vielleicht hast du das Bild noch so im Kopf.
00:12:20: Durch was für Themen haben wir uns da durchbewegt?
00:12:23: Es ging eigentlich erst mal am Anfang ja darum, okay, wann kommt das Album raus?
00:12:29: Wie kommt es raus und wo kommt's raus?
00:12:31: Und wer promoted ist war ein großer Punkt.
00:12:34: nach einer Promo-Firma zu schauen und dann gleichzeitig die visuelle Welt und die physische Welt zu arbeiten also Artwork und die Pressung von Vinyl und CD, das war ein Punkt.
00:12:44: Dann ging es natürlich auch um das Thema Förderungen wo wir auch Anträge zusammengeschrieben haben.
00:12:49: Und ich hatte ganz die Fuß am Ende des Jahres oder für den Herbst nach dem Crowdfunding geplant, das hab ich am Ende gemacht.
00:12:56: Aber das waren eigentlich so die größten Punkte, auf die ich drauf gestarrt habe.
00:12:59: Welche Punkte davon haben wir am meisten Spaß gemacht?
00:13:01: Hmm ... gute Frage!
00:13:04: Ich glaub, ich hab in jedem der Punkte gefunden was mir Spaß gemacht hat und Dinge, die mich nicht Spaß gemacht
00:13:08: haben.
00:13:10: Ich glaube tatsächlich mit am meisten Spass gemacht hat mir tatsächlich der Veröffentlichungstag natürlich am Ende.
00:13:17: Und aber auch die Erstellung des Artworks, weil ich das mit einer ganz lieben Freundin und Grafikdesignerin von mir Alexandra Szilowskaya, wenn jemand ein tolles Artwork braucht fragt sie gemacht hat.
00:13:28: Das war total schön mit meiner Freundin das dann eben zu durchdenken und Stück für Stück sehen wie das real wird, vor allem auch weil das Artwork der erste Schritt war.
00:13:37: Ich wusste irgendwie, ich hab grad gedacht bestimmt erzählt Kati vom Artwork.
00:13:41: Weil das habe ich auch bei dir so wahrgenommen, dass ihr das wahnsinnig Spaß gemacht habt und kann man also guckt euch das Album von Kati an, das Artwork und deine Website alles wurde ja von diesem Artwork inspiriert.
00:13:52: Das sieht einfach ganz toll und ganz stimmig aus.
00:13:54: Dankeschön!
00:13:56: Ja wirklich Kati es ist einfach ganz ganz toll geworden und es zieht sich jetzt noch durch Instagram durch.
00:14:02: Du bist der Linie ja total treu geblieben.
00:14:06: Was hat dir am wenigsten Spaß gemacht?
00:14:07: Gucken wir mal, ob ich jetzt an das Gleiche denke wie du.
00:14:12: Ich glaube tatsächlich die langen Stunden, die ich am Laptop saß teilweise auch so Wochenenden, Sonntage ... Oder Sonntag gar nicht mal, wenn man an einem Samstagabend um zwanzig Uhr am Loptop sitzt und noch was fertig machen muss weil es eine Deadline gibt.
00:14:27: Beim Hinterfragen fragt man den ganzen Prozess vielleicht auch hier und da mal.
00:14:31: Und ich glaube Der Punkt mit dem Crowdfunding, da hab ich ein bisschen mit mir gehadert.
00:14:36: Ein bisschen ist gut!
00:14:37: Das war ein Punkt der hat mich schon aufgerieben.
00:14:39: Ich bin jetzt am Ende sehr froh das ich es gemacht habe.
00:14:41: Aber am Anfang muss sich da noch einige gedankliche Hürden nehmen.
00:14:46: Bei deinem Crowdfunding musste ich an unsere Strategietage gerade denken.
00:14:50: Bei den Strategietagen machen wir immer so Hot Seats, das heißt jede Künstlerin eine Stunde.
00:14:54: Fragen antworten, fragen antwortentfragen antwortten oder was gemeinsam ausarbeiten und ich weiß ... dass deine Stunde rum war!
00:15:00: Ich ganz kurz Pipi machen gehen wollte.
00:15:02: und weil wir in der W-III sind die Toiletten ja direkt nebeneinander und du musst es auch pipi machen.
00:15:07: Und wie unser Gespräch auf dem Klo einfach immer weitergehen wird, da immer noch so viele Fragen waren und wir einfach so viel geklärt haben.
00:15:13: Das werde ich glaube ich ewig mit dir verwenden,
00:15:15: Party.".
00:15:19: Ganz, ganz toll, dass ich dir deinen Hirn einmal aussaugen konnte zu den ganzen Infos.
00:15:23: Weil auch da wieder der Punkt bei mir war, ich wollte es halt richtig machen und ich wollte irgendwie keine gedankliche Option auslassen und eine Strategie für mich erarbeiten weil ich so am besten funktioniere und das hat so geholfen damals, dass sich dich das alles fragen konnte.
00:15:39: Auch an dem komischen Ort für die manche Fragen.
00:15:42: aber danke auf jeden
00:15:43: Fall!
00:15:46: Das habe ich so tatsächlich auch noch nie erlebt.
00:15:48: Ich finde, es war eine sehr schöne Strategietage.
00:15:52: Es ist ja ein Gruppenprogramm und wir beide waren nicht alleine.
00:15:55: Wie hast du die Zeit mit den anderen Musikerinnen in der Gruppe erlebt?
00:16:00: Mensch das war einfach wahnsinnig schön!
00:16:02: Wirklich, das war so toll.
00:16:03: Wir hatten eine so herzliche Gruppe mit so lieben Menschen und so tollen Frauen.
00:16:09: Und ich fand's total interessant dass wir alle irgendwo ganz unterschiedlich waren vor allem auch musikalisch.
00:16:14: Aber es war so toll, gemeinsam an den Zielen zu arbeiten und auch zu sehen was die anderen machen um wie sie dran bleiben.
00:16:20: Und ich muss da immer daran denken du gibst ja immer am Anfang der Woche die Aufgabe dass man die Ziele und To-Do's der Woche aufschreiben soll und am Ende der Woche Die Erfolge!
00:16:30: Ich fand das so motivierend auch zusehen wie die Anderen alle am hasseln sind und am weitermachen sind.
00:16:35: und selbst wenn ich dann zwischendrin mal das Gefühl hatte so oh ja da habe ich jetzt gar keine Lust drauf an ihren Zielen arbeiten, hat mir total viel gegeben.
00:16:46: Weil man sich auch nicht mehr so ganz alleine damit fühlt wie man das ja oft tut wenn man die ganze schreibtisch Arbeit und die ganze Officearbeit, die in jedem musikalischen Projekt steht erledigt.
00:16:55: und ich fand es wahnsinnig toll und heilsam mit gleichgesinnten coolen tollen musikalische Frauen einfach mal vorne zu gehen.
00:17:05: Da sprichst du was an.
00:17:06: Ich hab ja so eine gewisse Arbeitsweise etabliert, am Anfang der Woche sprechen wir über den Fokus der jeweiligen Woche und am Ende der Woche machen wir ne Rückschraube.
00:17:14: hat dieser Arbeitsweise etwas in deinem Denken oder in dein Herangehen an das vorliegende Jahr etwas bei dir verändert?
00:17:23: Auf jeden Fall!
00:17:25: Ich würd sagen dass ich von meinem Naturell her schon eher zielstrebig bin und klar strukturiert meistens.
00:17:32: Aber das hat noch mal die letzte Schippe obendrauf gegeben, weil ich so eine Kontinuität da reinbekommen habe.
00:17:40: Ich kannte das von mir immer vorher, dass ich so phasenweise total motiviert war und dann bin ich an irgendeinen Punkt gekommen wo ich vielleicht nicht ganz so schnell weitergekommen bin wie ich mir das gewünscht habe.
00:17:49: Und dann war er erstmal wieder so sammeln und irgendwie kurz mal zurückgehen.
00:17:53: aber durch dieses wöchentliche sich klarmachen was muss getan werden und allen auch den Rückblick was habe ich getan und was ist gut gelaufen, hatte ich auch so einen Spiegel für mich selber.
00:18:04: Wie weit ich kommen kann wenn ich dranbleibe um diese Kontinuität reinzubekommen in die eigene Arbeitsweise?
00:18:10: Das nehme ich total mit und das hat mich auch glaube ich sehr verändert über das Jahr.
00:18:14: Dass wer auch eine tatsächlich meiner Fragen, wenn du so auf dieses vergangenen Jahr zurückblickst, was sich in deiner Haltung oder Selbstwahrnehmung verändert hat
00:18:24: Ich muss da immer ein Sprichwort von meinem Opa denken.
00:18:26: Das hab ich ganz oft im Mentoring gesagt, und zwar ... Ich liebe dieses
00:18:29: Sprichwort ja!
00:18:31: Und zwar aufgegeben wird auf der Post.
00:18:34: Ich liebe das.
00:18:35: Das sagt er schon seit ich klein bin.
00:18:36: Ich hab dieses Jahr das richtig gefühlt weil natürlich bin ich auch an Punkte gekommen die mir Angst gemacht haben oder ich dachte oh Gott wie soll ich das schaffen?
00:18:45: Dann irgendwie an sich selber so zu glauben dass man sagt okay weiter geht's ab dafür.
00:18:51: Jetzt wird der nächste Schritt gegangen, Stück für Stück.
00:18:54: Das hat mir total den Rücken gestärkt und mir auch noch mal klarer gemacht, wo die Reise hingehen soll.
00:18:59: Und auch ein totales Vertrauen bei mir hervorgehoben, dass ich das schaffen kann was ich mir vornehme wenn ich mich eben richtig strukturiere und mich nicht abbringen lasse von meinem
00:19:09: Ziel.".
00:19:10: Was würdest du sagen war so dein größter persönlicher Erfolg?
00:19:14: Ich denke auch gerade an etwas nochmal gucken ob wir in das gleiche denken.
00:19:17: Ich würde
00:19:18: sagen, der persönliche Erfolg war für mich der größte.
00:19:21: Dass ich überhaupt gemacht habe und dass ich mich das getraut hab.
00:19:24: Und dass ich ... mich ernst genommen hab darin in meinem Wunsch, meine Musik rauszubringen und zu sagen, ich pack das jetzt an.
00:19:32: Es wird nicht leicht, da werden Höhen und Tiefen kommen aber ich mach das!
00:19:35: Das ist auch für mich ganz persönlich der größter Erfolg, glaub' ich.
00:19:38: Wenn man dann das auf die Band überträgt, war natürlich der größten Erfolg irgendwo... Ich das Album tatsächlich rausgebracht habe.
00:19:45: We all become stories ist im August Ende, August erschienen und womit ich gar nicht gerechnet hab was sich auch wie ein riesiger Erfolg für mich anfühlt im Nachhinein sind die ganzen tollen Sprättestimmen, die dabei raus gekommen sind.
00:19:58: also exakt
00:19:59: ja genau daran habe ich auch gedacht.
00:20:01: mit.
00:20:01: du hast mit einem Promotion Agentur zusammen gearbeitet.
00:20:04: Ja an dieser Stelle ganz liebe Grüße an den Ben von Musaic Music Promotions.
00:20:08: den kann ich nur empfehlen es ganz ganz toll und der hat eine wahnsinnig tolle Arbeit geleistet.
00:20:13: Und genau da, ich weiß nicht, dass wir am Anfang des Jahres auch darüber geredet hatten okay wie sucht man überhaupt eine Promo-Agentur?
00:20:20: Wie schreibt man die an?
00:20:22: was muss man verhandeln was sind die Punkte die mir wichtig sind?
00:20:25: und dann hatte ich Ben recht früh dann gefunden ich glaube so im März oder April war das und er hat dann vor dem Sommer mit der Arbeit begonnen.
00:20:33: und ja was soll ich sagen?
00:20:35: ich könnte glücklicher nicht sein also Mit dem Interview im Rolling Stone und bei den Kulturnews.
00:20:40: Und Newcomer der Woche, bei Deutschland von Kultur mit einem Liveinterview im Radio wo ich total aufgeregt war aber was super schön war.
00:20:47: Und Album der Woche bei SR-Kultur und sogar in London wurden wir gespielt im Radio bei JSFM.
00:20:52: das sind alles so Punkte dass hätte ich mir am Anfang des Jahres nicht mehr erträumen können dann eben auch zu sehen, dass diese ganze musikalische und organisatorische Arbeit die man da reingesteckt hat sich auszahlt.
00:21:06: Weil andere Menschen, die mich ja nicht kennen persönlich und die mir auch nicht nach dem Mund plappern müssen in Anfangszeichen oder mir was Positives sagen weil sie mich mögen und kennen, das die das auch schön fanden und auf wirklich so liebe Worte gefunden haben, hat mich total überwältigt und ist glaube ich mit der größten Erfolg.
00:21:26: Würdest du empfehlen, mit Promotion-Agenturen zusammenzuarbeiten?
00:21:29: Oder was hast du aus deiner Erfahrung heraus.
00:21:32: Was würdest du Leuten raten wenn die sich auf der Suche nach einer Promotion Agentur machen?
00:21:38: Erst mal zur ersten Teilfrage es lohnt sich total wirklich!
00:21:42: Es lohnt dich total einfach weil die Kontakte die eine Promotion agentur hat viel fester und langjähriger sind als wenn ich als Kati jetzt zum Beispiel dem Rolling Stone schreiben würde, hallo.
00:21:57: Ich bring ein Album raus und ich würd gern Interview mit euch
00:21:59: machen.".
00:21:59: Das kann funktionieren natürlich!
00:22:01: Aber es ist auch ein riesengroßer Aufwand und da sind ganz viele E-Mails dahin und hergehen und einfach eine große mentale Kapazität.
00:22:08: Und diesen Punkt an Profis auszulagern hat mir persönlich total gut getan.
00:22:13: Wenn ihr eine Promotion Agentur suchen möchtet schaut das ihr euch wohl mit den Menschen fühlt.
00:22:18: Überlegt euch vorher was sind eure Ziele?
00:22:21: Wo möchtet ihr stattfinden?
00:22:22: Wie läuft die Kommunikation zwischen der Agentur und einem selber ab.
00:22:25: Und entscheidet nach eurem Bauchgefühl, dass ihr da in die Richtung gehen möchtest.
00:22:31: Ich kann es wirklich allen nur empfehlen!
00:22:34: Ja ich auch.
00:22:36: Presse-Stimmen sind super wichtig.
00:22:38: Sie zahlen später auf Spuking ein.
00:22:40: Deswegen ist es mir beim Record Release Metering immer so wichtig, dass mit Promoagenturen dann auch gearbeitet wird.
00:22:47: Das Jahr ist rum, das Album ist veröffentlicht.
00:22:50: Du hast ganz viele Prozesse angestoßen.
00:22:53: ich würde sagen kein Prozess ist zum jetzigen Zeitpunkt beendet weil es einfach ein ongoing-Prozess ist.
00:23:00: und lass uns mal nach vorne gucken woran arbeitest du aktuell?
00:23:05: was sind so deine nächsten Ziele?
00:23:07: wo geht die Reise jetzt als nächstes hin für dich?
00:23:10: Ich habe ja eingangs schon erwähnt dass ich einen Crowdfunding gemacht habe.
00:23:15: Das ist jetzt mittlerweile abgeschlossen und ich hab da das Geld gesammelt, um ein Konzert zu veranstalten am zwanzigsten Juni im alten Fantasier in Köln Und zwar wird das live mit gefilmt und live aufgenommen für ein Album.
00:23:27: Die ganze Organisation darum steht jetzt bevor auch der ganze Prozess danach.
00:23:31: also es soll dann natürlich auch veröffentlicht werden.
00:23:34: Das is ein großer Punkt an dem ich gerade arbeite und auf den ich mich wahnsinnig freue.
00:23:39: hab ich ganz stark den Fokus der Außenkommunikation dieses Jahr.
00:23:43: Das heißt, Booking, Social Media ... meinen Newsletter weiter nach ausbauen.
00:23:48: Das sind meine größten Punkte und eben auch die weitere Planung für das nächste Studioalbum.
00:23:53: mich um Förderungen bewerben.
00:23:55: Das ist der Fahrplan!
00:23:57: Nach dem Projekt ist vor dem nächsten Projekt ein
00:24:00: so wahrer Spruch?
00:24:02: Ja wirklich, das ist glaube ich so'n Boomerspruch aber erst trifft es halt einfach so sehr.
00:24:08: Sicherlich Haben wir auch unter den ZuhörerInnen viele Künstlerinnen, die in Projekten stecken.
00:24:15: Projekte gerade hinter sich haben ins nächste Projekt reingucken so wie du?
00:24:19: Was würdest Du ihnen nach Deinen Erlebnissen aus dem Jahr und sie vielleicht darüber nachdenken, ah soll ich mich bei ihm gemeldet oder nicht?
00:24:28: was würdest du ihnen mitgeben jetzt wo Du selber mal durch ein Projekt durchgegangen bist und das Konzert als nächstes Projekt vor der Brust hast?
00:24:36: Ganz klar macht es auf jeden Fall.
00:24:37: Meldet euch, sucht euch Unterstützung.
00:24:40: Sucht euch Menschen die euch auf dem Weg begleiten und gewinnen wollen.
00:24:44: Das ist ein großer Punkt im Musikbusiness.
00:24:47: Man ist so viel alleine.
00:24:48: Es ist teilweise leider sehr konkurrenzbehaftet.
00:24:51: Und es tut so gut gemeinsam in einer Gruppe mit einer tollen Mentoren zusammenzusetzen an Vision zu arbeiten... ...und sich gegenseitig zu unterstützen und das dann auch umzusetzen.
00:25:01: Eine Struktur und Netzwerk, um einen rumzuhaben, die einen Supporten so wahnsinnig wertvoll und hat mich das ganze letzte Jahr auch total gestützt.
00:25:12: Und ich glaube, dass sich nicht so viel hätte am Ende umsetzen können wie es jetzt gemacht habe wenn ich das Mentoring-Programm nicht gemacht
00:25:18: hätte.".
00:25:25: Am
00:25:29: besten auf die Website von Sanoyee, das ist sanoyeemusic.com.
00:25:33: Da findet ihr den Newsletter wo ihr euch eintragen könnt und aber auch die Links zu unseren Socials also vor allem ist da im Instagram zu nennen Das ist etzSanoyee Music.
00:25:42: Und natürlich gibt es unsere Musik auch auf dem Streaming-Plattformen auf den Gängigen.
00:25:46: Aber wir haben auch ein Bandcamp.
00:25:48: Wenn euch die Musik so gut gefällt dass ihr euch einen Album kaufen möchtet dann schaut da doch vielleicht vorbei.
00:25:53: Mega cool.
00:25:54: Kathi, danke, dass du uns diesen Einblick gegeben hast und an deinen Erfahrungen teilhaben lassen.
00:25:59: Schön, dass Du da warst!
00:26:01: Ich danke dir, Imke.
00:26:02: Vielen Dank, dass ich da sein durfte.
00:26:03: Es war sehr schön mit dir.
00:26:06: Das war Kathi Koch von der Band oder mit ihrer Band?
00:26:09: Nein sie hat über ihre Band Sanuje gesprochen und die Entwicklung, die sie im Rahmen des Record Release Mentorings genommen hat.
00:26:17: Wenn du Musikerin bist und auch du möchtest Musik veröffentlichen mit Plan, mit Struktur.
00:26:23: Mit ganz konkreten Zielen Und Du möcht das hinterher ein Ergebnis in der Hand haben wie Kati erzählt hat Pressestimmen oder ein erfolgreiches Crowdfunding?
00:26:32: Du möchest reingehen dich mit der Förderlandschaft auseinandersetzen, um herauszufinden wo du Fördergelder herbekommst und du willst eine Website bauen.
00:26:41: Und du willst Social Media zum Wachsen bringen und Newsletter ausbauen?
00:26:45: Und in all das machen dass Du als Musiker in der Musikmarkt wahrgenommen wirst.
00:26:50: Meld Dich bei mir!
00:26:51: Schreibt mir in die E-Mail ein imkeadraki.com.
00:26:54: Ich nehme Zeit für Dich.
00:26:56: wir gucken uns gemeinsam Deine Situation an und gucken wo Du stehst und ob mein Record Release Mentoring möglicherweise der nächste richtige Schritt für dich sein könnte.
00:27:06: Ich freue mich auf deine E-Mail, imkeradracketerei.com.
00:27:10: Die nächste Podcast Folge kommt schon bald.
00:27:13: Bis dahin – Deine Imke!