RAKETEREI

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Hi! Ich bin Imke Machura und Gründerin von RAKETE…

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00:00:09: Es geht um die Frage, wie Musikteil deines Alltags werden kann.

00:00:12: Auch dann wenn du eigentlich gar keine Zeit hast oder dir vielleicht auch manchmal die Motivation fehlt eine extra Runde zu drehen.

00:00:24: Viele neurodivergente Menschen funktionieren nicht mit einer klassischen Struktur, die von außen vorgegeben wird.

00:00:34: es geht nicht nur um die frage Wie kann Musikteil deines alltags wären?

00:00:38: sondern auch welche Formen von Struktur funktioniert für mein Hirn?

00:00:43: Und das macht die Frage jetzt deutlich komplexer.

00:00:49: Ja, und so entsteht eine Woche in der deine Musik Platz findet – nicht zwischen Tür und Angel sondern an von dir definierten Tagen!

00:01:04: Hi und herzlich willkommen zum Podcast von Raketerei.

00:01:08: ich bin Imke, Gründerin Mentorin Ideengeberin Partnerin im Crime.

00:01:14: Ich unterstütze Musikerin dabei sich eine unabhängige selbstbestimmte und profitable Karriere in der Musikbranche aufzubauen.

00:01:23: Für mich geht es darum, dass sich jede Musikerin die Karriere erschafft, die zu ihrem ganz individuellen Lebensentwurf passt.

00:01:31: Daher beantworte ich in meiner Podcast-Serie Zentrale Fragen zur Musikbranche, mache auf Mechanismen aufmerksam, die Sichtbarkeit und Wachstum fördern – Ich empaure Unvernetze!

00:01:44: Raketerai ist ein Räuberleiter für Musikerinnen in der Musikbranche.

00:01:56: Wenn mein Record Release Mentoring startet, dann ist das ein Gruppenprogramm.

00:02:01: Aber dieses Gruppen-Programm hat eben auch eins zu eins Anteile und bevor überhaupt die allererste Gruppen Session stattfindet erarbeite ich im Eins zu Eins mit der jeweiligen Teilnehmerin in ganz individuellen Strategie planen damit wir eben wissen über das Jahr hinweg um welche Themen es für die einzelne Musik hören geht Und davon leiten sich dann auch die Inhalte von dem gesamten Jahresprogramm ab.

00:02:26: Von diesen ganz individuellen Strategieplänen, die ich im ein zu eins mit den Künstlerinnen arbeite und wenn denn so dieser Strategieplan steht der die Ziele zeigt mit den Meinstellen und den Gesamten to do's, die in diesem Jahr umgesetzt werden dürfen, damit ihm das Ziel erreicht werden kann.

00:02:46: Gibt es ganz häufig eine Frage die die Musikerin mir dann stellen und diese Frage lautet imke wie zum Henker soll ich das eigentlich schaffen?

00:02:57: meine musik veröffentlichen parallel zu all dem was mein tag sonst so füllt?

00:03:04: Und genau darum möchte ich in dieser Folge Vorgesprächen übrigens, Folge Zweihundert.

00:03:10: Es geht um die Frage wie Musik Teil eines Alltags werden kann auch dann wenn du eigentlich gar keine Zeit hast oder dir vielleicht auch manchmal die Motivation fehlt eine extra Runde zu drehen.

00:03:22: Denn Zeit ist eigentlich nichts das wir übrig haben.

00:03:25: also wenn ich zumindest so in mein Geländer gucke Ich habe nie Zeit über.

00:03:30: Das heißt Wir müssen uns aktiv Zeit nehmen Wenn wir, ich sag mal nicht den Status quo erhalten wollen sondern wenn wir einen Schritt weiterkommen wollen wie zum Beispiel Musik veröffentlichen.

00:03:42: Und genau das ist der Punkt den ich heute auseinanderdröseln möchte.

00:03:47: Ich möchte gerne auseinandertrösel'n wie du es hinbekommen kannst dass Musik Teil deines Alltags wird.

00:03:54: Denn die meisten Musikerinnen mit denen ich arbeite sind nicht faul Sie sind nicht antriebslos, ganz im Gegenteil.

00:04:01: Gerade die Musikerin in der Raketerei Community oder mit denen ich in meinen Gruppenprogrammen arbeite oder auch um eins zu eins, wollen mit ihrer Musik Geld verdienen.

00:04:10: Die wollen Konzerte spielen und ihre Musik so veröffentlichen, dass sie eben auch gehört wird.

00:04:17: Und die Herausforderungen, die viele der Künstlerinnen haben – ob nun in der Nicht in der Rakete Reiche unterhalten mich mit wahnsinnig vielen MusikerInnen auf Veranstaltungen, gehen mit Künstlerinnen die auch nicht in der Rakete reisen und Kaffee trinken.

00:04:32: Und das seit fünfzehn Jahren!

00:04:34: Ich habe so viel Austausch mit Kündlern und all diese Kündlerinnen haben eine gemeinsame Herausforderung und dieser hast du vielleicht auch... Die Herausforderung ist dass sie lediglich unstrukturiert sind.

00:04:47: Nicht faul?

00:04:48: Sie sind ganz häufig unstrukturiert.

00:04:51: Bist Du...?

00:04:52: auch unstrukturiert?

00:04:54: Also erledigst du die Dinge eher ungeordnet, vielleicht spontan aber irgendwie ohne klares System.

00:05:01: Also zum Beispiel dass du Aufgaben anfängst, die du aber nicht beendest oder das du jeden Tag andere Prioritäten hast oder das Termin oder Dateien oder Notizen Dass du immer wieder suchst und suchst, weil du es einfach nicht widerfindest.

00:05:16: Oder hast du viele Ideen aber irgendwie keinen klaren Ablauf wie du diese Ideen umsetzen kannst?

00:05:22: Arbeitest du vielleicht eher aus dem Bauch heraus statt nach Plan und gehen Deadlines oder Absprachen bei dir vielleicht auch mal unter?

00:05:31: Falls ja dann liegt der Gedanke nahe das vielleicht auch in deinem Alltag Unstrukturiertheit vorherrscht.

00:05:41: Ich weiß gar nicht, ob man das so sagen kann aber ich glaube du verstehst was ich meine.

00:05:45: und dieses... diese... Diese Unstruktur okay?

00:05:49: Das klingt jetzt wirklich sehr witzig!

00:05:51: Aber diese Unstructur wird eben im Alltag sichtbar dass viele Musikerinnen mit denen ich so zu tun habe vor allem für ihr Umfeld leben.

00:05:59: ja es wird zum Beispiel unterrichtet sowie ist zeitlich für die SchülerInnen passt seinen Alltag nach anderen ausrichtet, fällt die eigene Musik mal ganz schnell hinten runter.

00:06:15: Denn... Die eigene Musik ist dann das was quasi in diesem Dazwischen passieren muss zwischen Schüler eins und zwei Zwischen dem Frühstück und den Weg in die Kita In diesem dazwisch'n oder etwas was irgendwann passiert wenn und dass.

00:06:34: Also in meinem Pet.

00:06:34: hier habe ich es jetzt irgendwie kursiv geschrieben.

00:06:36: Ich kann leider nicht kursif sprechen, aber ich glaube du weißt was ich meine, na?

00:06:41: Musik die eigene Musik findet dann statt wenn dann mal wieder Zeit ist und genau dieser Zeitpunkt kommt nicht.

00:06:49: diese zeit kommt nicht.

00:06:50: sie kommt nicht weil sie in deinem Alltag keine Priorität findet Und das ist jetzt vielleicht die gute Nachricht.

00:06:58: Das ist eine Struktur Frage.

00:07:00: Nun könnte ich zu dir sagen, hey strukturier dein Alltag!

00:07:03: Dann hast du auch Zeit für deine Musik.

00:07:04: Dann wäre die Podcastfolge an diesem Punkt beendet.

00:07:07: aber ich glaube Du hörst mich geradezu weil du merkst dass es eben nicht ganz so einfach ist und du ihm wissen möchtest was du konkret tun kannst damit Musik Teil des Alltags wird Weil wir eben merkst das die Sachlage doch deutlich komplexer ist.

00:07:24: Und bevor wir gemeinsam nach Lösung gucken, muss ich dir eine Frage stellen und diese Frage ist wichtig.

00:07:30: Die Frage lautet Möchtest du dich denn strukturieren?

00:07:35: Jetzt kommt etwas sehr Unbequemes was ich sage.

00:07:38: aber das ist auch etwas dass sich in vielen Gesprächen beobachte.

00:07:43: Ich kenne viele Musikerin die so zu mir in die Kennlerncodes kommen mit dieser fehlenden Struktur eben auch kokettieren und die sagen dann so Sätze wie, naja ich bin eben organisiert oder ja Technik liegt mir nicht.

00:07:58: Oder nein!

00:07:59: Ich will nicht mit den digitalen Tools arbeiten eine To-do Liste auf Papier das fühlt sich doch alles irgendwie viel besser an.

00:08:06: So jetzt kommt der unbequeme Teil Und ich muss es in dieser Deutlichkeit einmal sagen damit wir dann auf Lösungsuche gehen können.

00:08:15: Das sind auch ganz ganz häufig die Menschen.

00:08:18: Ich entschuldige mich für meinen Ausdruck, die nichts geschissen kriegen.

00:08:21: Nicht vorankommen!

00:08:22: Immer noch in schlecht bezahlten Jobs hängen und ihre Zeit verwarten.

00:08:26: Sie warten auf den Moment das Ihre Musikteil des Alltags wird.

00:08:31: Hart dieses Verhalten ist ein Ausdrucks dafür dass sie sich nicht strukturieren wollen.

00:08:39: Weißt du das Ding?

00:08:40: es Musik zu machen heißt nicht ich kann machen was ich will wann ich will immer dann wenn mich die Muße küsst?

00:08:46: Nein nein nein.

00:08:48: Wenn Du mit Deiner Musik Geld verdienen möchtest Dann darfst du, ich würde sogar sagen dann musst du dein Tun ernst nehmen und dann solltest du dich auch strukturieren.

00:09:00: Also nun haben wir aber eine zusätzliche, wie ich finde sehr zentrale Herausforderung.

00:09:04: in der Musikindustrie.

00:09:07: bei Neurodivergenten Menschen ist das Thema Struktur deutlich komplexer.

00:09:13: Unstrukturiert seien bedeutet hier häufig nicht dass man keine Verantwortung übernehmen möchte oder einfach chaotisch ist, also diesen einfach-chaotischen Anführungsstrichen.

00:09:23: Sondern dass das Gehirn Information Reize Priorität oder Zeit komplett anders verarbeitet.

00:09:30: Warum sage ich das?

00:09:31: Weil wir in der Musikindustrie mit vielen neurodivergenten Musikerinnen zu tun haben.

00:09:37: Das heißt hier trifft Musikalität zum Beispiel auf ADHS oder Hochsensibilität oder unterschiedlichste Form von Hochbegabung.

00:09:46: ja Und hier kann Struktur gleichzeitig sehr schwierig sein und gleichzeitig aber auch extrem wichtig werden.

00:09:55: Musikerinnen zum Beispiel mit ADHS haben dann Schwierigkeiten mit Priorisierung, mit Zeiteinschätzung, mit dem Beginn von Aufgaben und dementsprechend noch mit dem Ende von Aufgabem.

00:10:06: es gibt Herausforderungen mit Routinen Reizwitterung Arbeitsgedächtnis all das!

00:10:13: Von außen wirkt das ganz schnell wie Jemand ist unstrukturiert.

00:10:18: Tatsächlich steckt dahinter aber ein hoher innerer Aufwand, weil die Musikerin denken permanent über alles gleichzeitig nach, springen zwischen den Aufgaben, verlieren dann den Überblick, wo sie sich die ganze Zeit eigentlich bemühen.

00:10:32: und ich erzähle das so, weil exakt das Teil meines Alltags ist mit Raketerei.

00:10:39: Das Ding dabei ist viele neurodivergente Menschen funktionieren nicht klassischen Struktur, die von außen vorgegeben wird.

00:10:49: Neurodivergente Menschen brauchen oft individuell angepasste Systeme – sichtbare statt abstrakte Organisationen, wenig Reibung, klare Prioritäten, Routine mit Flexibilität, körperlich oder visuelle Anker, Interesse statt bloßer Disziplin.

00:11:07: Das heißt Es geht nicht nur um die Frage, wie kann Musik Teil deines Alltags werden.

00:11:12: Sondern auch welche Formen von Struktur funktioniert für mein Gehirn?

00:11:17: Und das macht die Frage jetzt deutlich komplexer.

00:11:20: und hier solltest du dich anfangen zu verabschieden von naja das ist eben so.

00:11:26: und aktiv auf Lösungssuche gehen.

00:11:28: Das macht übrigens auch Unternehmerin-Tum aus und unterscheidet die Musikerin, die mit ihrer Musik Geld verdient Von der Musikerin die mit Ihrer Musik kein Geld verdiente die Bereitschaft nach Lösungen zu suchen und Dinge nicht einfach nur so hinzunehmen.

00:11:44: Das heißt auch, deine Aufgabe ist es nun bei den Punkten, die ich im Folgenden ansprechen werde oder dich nur besprechen werde dass du mir jetzt nicht nur einfach zuhören darfst.

00:11:55: also ich freue mich natürlich das du mir zuhörst.

00:11:57: aber Du hast jetzt im Prinzip zwei Aufgaben.

00:12:01: Bei dem was sich jetzt im folgenden sage Darfst du auf Dich übertragen?

00:12:09: Wie du die Punkte, die ich jetzt anspreche für dich gestalten kannst.

00:12:12: das ist für dich funktioniert.

00:12:16: Und genau darüber sprechen wir jetzt weil es geht ja um die Frage wie kann Musik Teil deines Alltags werden?

00:12:21: und Wir haben bis zum jetzigen Zeitpunkt festgestellt Musik braucht Priorität.

00:12:26: Wenn auf deiner eigenen Musik keine Priorität liegt wird sie nicht Teil Deines AllTags werden niemals!

00:12:33: Und Du musst dir diese zeit nehmen wenn Musik Ein essenzieller Teil deines Alltags werden darf.

00:12:43: Und wie kriegst du das hin?

00:12:44: Vielleicht bist Du auch eine neurodivergente Person und du merkst, dass du mit diesen Herausforderungen strugglesst.

00:12:50: Dann darfst du jetzt im Folgen in die Dinge, die ich sage auf dich so übertragen, dass Du ein System für Dich bauen kannst, das für DICH ganz individuell in Deiner individellen Situation funktioniert!

00:13:02: Der erste Punkt über dem wir hier reden müssen ist klassere Deine Aufgaben.

00:13:08: Meine Empfehlung ist, gleichartige Aufgaben zu bündeln.

00:13:12: Nicht verteilen sondern verdichten!

00:13:14: Wie meine ich das?

00:13:16: Ich sehe das in meiner Arbeit mit den Musikerinnen ganz häufig so dass sie ihre SchülerInnen über die ganze Woche verteilt unterrichten.

00:13:24: also am Montag kommt drei, am Dienstag kommen zwei SchülerInn, Mittwoch kommt vier, Donnerstag drei, Freitag zwei.

00:13:31: Das fühlt sich erst mal an wie ein gleichmäßig getakteter Alltag.

00:13:35: Ja, aber tatsächlich zerschneidet ihr das deine Woche.

00:13:38: Es gibt keinen einzigen Tag, an dem du mal so voll und ganz in deine Musik eintauchen kannst!

00:13:46: Und mein Ansatz ist hier alle Schülerinnen auf einen Tag oder zwei Tage oder drei Tage zum Beispiel zu verdichten.

00:13:55: Was heißt das?

00:13:58: Nicht du richtest dich nach deinen SchülerInnen sondern deine SchülerInner dürfen anfangen sich nach dir zu richten.

00:14:06: Vermutlich geht jetzt so eine Kette in deinem Kopf los.

00:14:10: Scheiße, wenn ich das mache, dann verliere ich doch meine SchülerInnen?

00:14:13: Ja vermutlich!

00:14:15: Vielleicht wirst du SchülerInnenden verlieren aber du wirst neue gewinnen und wenn du Schülerinnen verlierst, werden neue kommen.

00:14:20: erhöhe auch direkt mal deine Preise.

00:14:23: Vermutlich nimmst du für deinen Unterricht ohnehin viel zu wenig Geld Aber... Das ist nochmal ein anderes Thema.

00:14:31: Ja, das bedeutet also definiere Tage, an denen deine Schülerinnen zu dir kommen.

00:14:36: Ein anderer Tag wird dann dein Content-Tag ein dritter Tag wird dein Studio oder Songwriting-Tage und so entsteht eine Woche in der deine Musik Platz findet nicht zwischen Tür und Angel sondern an von dir definierten Tagen.

00:14:49: Und die von Dir definierten Tage da darfst du denn so viel Zeit wie?

00:14:53: Deine familiäre Situation oder auch deine Käferantwortlichkeit dann ihm zulässt.

00:14:58: Das können zwei Stunden sein, das können sechs Stunden sein und es kommt eben ganz drauf an aber es ist schon ein kompletter Tag!

00:15:05: Und das ist Clustering ja?

00:15:06: Das ist kein Produktivitäts-Trick, das ist eine Priorisierungsentscheidung.

00:15:14: Das Zweite über das wir reden müssen, setze dir Ziele mit Mayenstein.

00:15:18: Ein Ziel ohne Mayenstein – das ist einfach nur Hoffnung.

00:15:25: wird eine sichtbare Strecke.

00:15:26: Wenn ich Musikerin in den Kennenlernkreuz frage, was möchtest du in diesem Jahr veröffentlichen?

00:15:33: Dann bekomme ich ganz häufig die Antwort und das ist ja auch die richtige Antwort an die EP vielleicht ein Single vorher mal sehen.

00:15:42: Das ist kein Ziel.

00:15:44: da würde erstmal nur einen Wunsch geäußert.

00:15:47: Ein Ziel hat ein Datum, ein Ziel hat Stationen vor diesem Datum.

00:15:51: Ein Ziel kennt ihr Reihenfolge in denen Bausteine aufeinander aufgebaut werden müssen.

00:15:57: Du kannst dir das vorstellen wie so eine Eskalationskette oder wie so einer Reihe von Domino-Steinen, in der du den ersten Stein so zum Fall bringen musst dass auch alle anderen Steine fallen und am Ende der Release zündet.

00:16:10: also zum Beispiel ist der Mix fertig.

00:16:13: Am ersten Elften ist das Cover fertig, am fünfzehnten Elften läuft die Pre-Save Kampagne, Release ist am dreißigsten Ersten.

00:16:20: So fängst du im September an den Release für Ende Januar vorzubereiten.

00:16:24: einfach nur als Beispiel.

00:16:25: Das ist eine Eskalationskette weil die Stufen eben aufeinander aufbauen.

00:16:31: Wenn du dieses Ziel des Releases am dreissigsten ersten und Mix ist fertig, Cover ist fertig und Pre-Save Kampagnen startet sind die Meilensteine.

00:16:41: Und wenn du diese Meinstellungen nicht hast, passiert eines von zwei Dingen nicht.

00:16:45: Also entweder du verschiebst das Ziel immer weiter nach hinten oder du wasst eines morgens auf und merkst fuck es ist Oktober und ich habe seit März nicht mehr meinen Release gearbeitet.

00:16:56: Hier kann ich dir sagen hey!

00:16:58: Das ist kein Versagen absolut nicht.

00:17:00: Das ist einfach nur fehlende Struktur und ich finde dass an diesem Punkt eine ganz wundervolle Nachricht.

00:17:06: Der dritte Punkt Arbeite mit Notion.

00:17:09: vielleicht hast Du Das Interview mit Tatiana gehört.

00:17:13: Tatiana ist Notion-Expert und mit Tatyana habe ich genau darüber geredet, warum ich in der Rakete Rheinnotion empfehle?

00:17:20: Weil ich der Meinung bin das Tools wie Trello oder Asana dich viel zu sehr einschränken!

00:17:25: Du bist eine kreative Person du brauchst kreatieve Fläche um deine Projekte zur Papier bringen zu können Und Asana und Trello schränken dich aus meiner Perspektive zu sehr.

00:17:38: ein Notionspiel gibt dir genau diesen Spielraum.

00:17:42: Deswegen ist der dritte Punkt, arbeite mit Notion und nicht Arbeite mit Trello oder Asana – die Aussage ist vor allem Arbeiten mit einem Projektmanagement-Tool.

00:17:51: Und arbeite Mit Notion, damit meine ich jetzt nicht, ladet ihr die App runter und seid begeistert von den ganzen hübschen Templates?

00:17:56: Nein das meine ich nicht!

00:17:57: Ich meine, arbeiter Mit Notions holt das was sich in deinem Kopf befindet, was in deinm Kopf wohnt aus deinem.

00:18:07: Solange deine Aufgaben, deine Releasepläne, deine Termine, deine Ideen in deinem Kopf leben kannst du nicht steuern.

00:18:14: Weil was du nämlich machst ist, du trägst sie einfach nur mit dir rum und das würde dich auf Dauer müde machen.

00:18:21: Ja?

00:18:21: Und es macht dich so müde lange, lange, lang bevor du überhaupt ins Richtige machen kommst!

00:18:38: jeden Morgen neu gedacht werden muss, sondern wenn du morgens aufstehst, dein Kaffee getrunken hast den kleinen Bertil in die Kita gebracht hast.

00:18:46: Machst du deinen Notenwort auf und erwartet deine Release auf dich weil du es nicht mehr mit dir rumträgst.

00:18:54: Und ich sage ganz ehrlich das was in deinem Kopf lebt kann kein Prozess werden.

00:18:59: Das bleibt Improvisation.

00:19:02: Dabei haben Strukturen im Prinzip zwei Aufgaben Die Strukturen, die ich hier gerade spreche.

00:19:08: Strukture sind nicht dafür da, dass sein Alltag schöner aussieht.

00:19:11: Struktur haben zwei ganz konkrete Aufgaben und diese Aufgaben tatsächlich auch gleichzeitig.

00:19:16: Erstens Diese Struktur über die ich spreche halten einen Alltag aufrecht.

00:19:20: Die Schüler werden unterrichtet, Rechnungen werden geschrieben, Mails werden beantwortet.

00:19:25: Zweitens Sie bringen dein Unternehmen, sie bringen dich als Musikerin voran dieses Strukturn neue Songs entstehen ein Release wird geplant Pressearbeit wird gemacht.

00:19:36: Du hast Zeit für Chords mit Veranstalter erinnern.

00:19:41: und das Ding ist, wer nur eine Funktion bedient also Alltag aufrechterhalten zum Beispiel läuft im Kreis Wer nur die zweite Versuch zu bedienen Also am Release zu arbeiten wird irgendwann umkippen wenn es erstens nicht gibt.

00:19:58: Na diese beiden Strukturen Das gehört zusammen.

00:20:02: Ja, Strukturen sind dafür da um dein Alltag aufrecht zu erhalten aber auch.

00:20:06: Um deinen Unternehmen voranzubringen.

00:20:07: wenn der Fokus noch ein von beiden liegt kippst du um.

00:20:10: Du brauchst beides.

00:20:11: die sind miteinander verbunden.

00:20:13: und weißt du genau?

00:20:14: das mache ich mit den Musikern im Record Release Mentoring.

00:20:16: übrigens ist diese Folge auch aus einer der letzten Sessions inspiriert.

00:20:20: ja ich setze mich mit dem Künstlerin individuell hin und ich sage nicht Ich motiviere dich jetzt.

00:20:25: nein also Motivation gibt's auch eine ganze Menge.

00:20:28: Aber dass es nicht der Fokuss in diesem Programm besetzen uns hin.

00:20:31: wir bauen deine die deiner Musik einen Platz in deinem Alltag gibt.

00:20:36: Wir klass dann deine Aufgaben, wir setzen meine Steine, die rückwärts vom Release-Datum aus gedacht sind oder gerechnet werden.

00:20:43: Wir implementieren ein System wie Notion damit deine Musik nicht jeden Morgen neu auf deine To Do Liste muss.

00:20:49: und genau dabei passiert etwas das ich immer wieder mit Freude beobachte.

00:20:54: ja am Anfang ist die eigene Musik etwas dass noch irgendwie reinpasst.

00:20:59: Nach drei, vier Monaten wenn man in diesem Programm drin ist wird die Musik dann plötzlich Teil des Alltags.

00:21:06: Nach einem Jahr ist sie nicht mehr dieses Noch dazu sondern nach einem Jahr is die Musik Alltag und alles andere hat sich dem angepasst.

00:21:17: Und das ist für mich der eigentliche Erfolg von diesem Record Release Mentoring.

00:21:20: Nicht dass jetzt die erste Single aus Spotify erscheint Das ist natürlich auch super aber es geht vor allem darum Strukturen aufzubauen, dass Musik Teil deines Alltags wird.

00:21:29: Dass du anfangen kannst davon zu leben.

00:21:31: Denn deine Musik soll gehört werden und kein Hobby bleiben.

00:21:37: Deine Musik wird in keine Lücke passen wenn dein Alltag, wie sagt man, zufällig entsteht.

00:21:45: Deinem Musik muss Alltag werden!

00:21:47: Ich weiß nicht ob das deutlich geworden ist aber ich glaube du verstehst was ich meine Und das ist aus meiner Perspektive auch keine Motivationsfrage Eine Strukturfrage und du brauchst keine bessere Stimmung.

00:21:58: Du brauchst eine bessere

00:21:59: Reihenfolge.".

00:22:00: Und wenn du jetzt beim Hören gemerkt hast, das ist genau der Punkt an dem ich mich befinde, meine Musik hat keinen Platz in meinem Alltag!

00:22:08: Ich unterrichte mich zur Tode und vielleicht schon haben wir überlegen alles einfach hinzuschmeißen weil deine Musik überhaupt nicht mehr stattfindet und du aber eigentlich releasing möchtest und du Träume hast mit deiner Musik.

00:22:21: Schreibe mir eine E-Mail an www.imgairdraketreib.com.

00:22:25: Ich werde dir persönlich antworten, ich werde dich zu einem kostenfreien Call, Zoom-Call einfach einladen und dann gucken wir uns gemeinsam an wo du stehst und dann schauen wir was du brauchst.

00:22:37: So einfach!

00:22:38: Hey das klingt doch eigentlich super einfach.

00:22:41: Dazu lade ich Dich ein.

00:22:42: In der nächsten Folge habe ich Anche zu gassen.

00:22:45: Anche ist großartig.

00:22:46: Du darfst Dich auf Anche freuen.

00:22:48: Wir werden besprechen, wie du als Musikerin finanziell unabhängig werden kannst.

00:22:54: Oh auch spannendes Thema!

00:22:56: Heute haben wir über Struktur geredet.

00:22:58: beim nächsten Mal sprechen wir über Finanzen mal.

00:23:00: das gehört eben alles zusammen.

00:23:02: das sind alles Themen die du leider nicht an deiner Musikhochschule gelernt hast, die du aber jetzt mit mir hier in der Rakete reilernst.

00:23:09: also ich freue mich wenn er in der nächsten Folge auch wieder dabei bist.

00:23:13: bis dahin halt die Ohren steif deine Imke.

Über diesen Podcast

Hi! Ich bin Imke.

Ich war als Bookerin sowie Promoterin und bin als Produkt- und Labelmanagerin seit über einem Jahrzehnt Teil der Musikbranche. 2017 gründete ich RAKETEREI – die größte und beliebteste Musikerinnen*-Community im deutschsprachigen Raum.

Als Mentorin, Ideengeberin und Partnerin in Crime unterstütze ich Musikerinnen dabei, sich eine unabhängige, selbstbestimmte und profitable Karriere in der Musikbranche aufzubauen – mit einem klaren Mindest: Sichtbarkeit, Wertschätzung und faire Bezahlung.

RAKETEREI ist die Räuberleiter für Musikerinnen* in die Musikbranche – und für alle, die sich nicht (mehr) mit dem tradierten Bild vom »klassischen Musiker« zufriedengeben wollen.

www.raketerei.com
hallo@raketerei.com

von und mit Imke Machura

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